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Weinfest

Datum: 23 Oktober 2010 19:00 bis 24 Oktober 2010 03:00
ZF: Weinfest des Herrnhuter SV 90 e.V.
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Weihnachtsturnier des HSV 90

Datum: 28 Dezember 2010 17:00 bis 29 Dezember 2010 22:00
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29.04.2010

HSV erreicht nach 2:1 Sieg gegen VfB Zittau das Kreispokalfinale!


Kategorie: SB Männer
Erstellt von: Seiteneditor


Herrnhuter SV - VfB Zittau II. 2:1 (1:0)

 1:0 Menschel (45.+1.), 1:1 Ullrich (73.), 2:1 Model (76.)

 Gelb: Pärisch / Ullrich

 Zuschauer: 180

 

 Zu ungewohnter Spielzeit musste der HSV am gestrigen Mittwoch sein Pokalhalbfinale gegen die zweite Vertretung des VfB Zittau bestreiten. Es sollte das bisherige Saisonhighlight werden, auch wenn wir als krasser Aussenseiter zu sehen waren. Erreicht hatten wir bis dahin schon viel, noch mehr wäre im Vorfeld als unrealistisch einzustufen gewesen. Norbert stellte seine Mannschaft zum Hainewaldespiel auf mehreren Positionen um. Mit Franz Thiele, Marcel Heinrich und Andreas Mietke standen gleich 3 neue Spieler gegenüber dem Wochenende in der Anfangsformation. Der VfB konnte aus dem Vollen schöpfen und verstärkte sich mit 7 Spielern aus der ersten Mannschaft in der Startformation.

 Und dann ging es los. Bestes Wetter, ein super präperierter Platz und eine dem Anlass entsprechende Kulisse. Eigentlich sind die ersten 45 Minuten schnell erzählt. Franz Thiele in der zweiten Minute mit dem ersten Schuss Richtung VfB-Gehäuse. Das sollte aber die einzige Chance für den HSV in den nächsten 43 Minuten sein. Zittau übernahm sofort das Zepter und spielte sich den Ball in den eigenen Reihen zu. Allerdings ohne Pep und Elan. Die Abwehr der Gäste machte das Spiel langsam und so hatten wir alle Zeit die Räume und Gegner zu decken. Trotz eines gefühlten Ballbesitzes von 80 zu 20 fiel dem VfB kaum etwas ein. Zwar wurde der VfB nach Flanken und Ecken immer wieder gefährlich, eine zwingende Torchance sprang aber nicht heraus. Olli im Tor machte einen souveränen und sicheren Eindruck, der uns allen Halt gab. Und dann war die erste Halbzeit eigentlich um. Aber Einen hatte sich der HSV noch aufgehoben. Einmal konnten wir uns in der Offensive den Ball erkämpfen. Über die Umwege Ronny Heinrich und Benjamin Hans kam dieser zu Jens Menschel und der fackelte nicht lange. Volley aus 30 Metern zimmerte er den Ball ins rechte Kreuzeck. Keine Chance für den Keeper, der nicht mal eine Reaktion zeigte. Kurz danach pfiff der gute Schiri zur Pause und wir waren der Sensation einen Schritt näher.

 In der Pause gab es nicht viel zu sagen, wir haben das was unser Trainer vorgegeben hat voll umgesetzt!

 Die zweite Hälfte sollte sich dann wesentlich ausgeglichener gestalten. Wiederum war der VfB klar spielbestimmend, konnte sich aber weiterhin keine wirkliche Torchance erspielen. Zudem trauten wir uns nun selbst öfters in die Offensive und das sah meist zielstrebiger aus als beim VfB. Wobei auch uns keine wirkliche Torchance zuzurechnen ist. So plätscherte das Spiel eigentlich etwas dahin. Bis etwa eine Viertelstunde vor Schluss, dann nahm das Spiel nochmal Fahrt auf. Nach einer Einzelleistung erzielte Stephan Ullrich etwas überraschend den Ausgleich für Zittau. Es war der einzige wirkliche Fehler in der Abwehrarbeit und der wurde sofort bestraft. Bei dem Schuss aus halblinker Position gab es für Olli nix zu halten. Die Reaktion des HSV war dann aber Wahnsinn. Statt einzubrechen holten wir irgendwoher die allerletzte Kraft. Nur 3 Minuten nach dem Ausgleich gelang den HSV die erneute Führung. Einen Freistoss von Andreas Mietke konnte Stefan Model im Strafraum annehmen. Mit einer Körpertäuschung befreite er sich von seinem Gegenspieler und knallte den Ball aus 15 Metern ins kurze Eck. Der VfB war geschockt. Und der HSV spielte weiter nach vorne. Matthias Jeschke hätte in der 80. Minute auf 3:1 erhöhen können, doch war der Winkel wohl schon zu spitz gewesen. 5 Minuten später die größte Chance für den HSV. Nach einem Solo setzte Benjamin Pärisch den Ball an den Innenpfosten, von wo er in die Arme des Keepers prallte. Dann waren noch 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt und der VfB warf alles nach vorne. Aber auch einen letzten hohen Ball pflückte Olli vom Himmel. Und dann war es vollbracht!

Der HSV steht nach einer überragenden Mannschaftsleistung hochverdient im Finale. Zittau scheiterte an sich selbst! Da waren viele gute Einzelkönner auf dem Platz, aber eine Mannschaft war kaum zu sehen.